Your Daily Connector #134 vom 21.05.2021

your daily connector May 21, 2021

 

Drei Schritte im Schattenprozess

Dies ist eine kleine, aber sehr konkrete Anregung, wie man sich im Thema Schattenarbeit voranbewegen kann.

 

1. Sich damit konfrontieren

Was stört dich? Sprich es auch - und wenn es ein Gespräch mit dem Stuhl ist. Erkäre und erforsche dabei gründlich, was du als Störung erlebst und vor allem was dir daran zu schaffen macht. Beschönige nichts! Sei knallhart konkret und detailliert!

 

2. Dialogisiere damit

Wechsle nun den Gesprächspartner - du sprichst nun direkt mit dem Problem. "Wer bist du? Was willst du von mir? Was musst du mir sagen?" können fragen sein, die deinem störenden Aspekt nun erlauben, dir zu antworten. Sprich diese "vorgestellten" (unterbewussten) Antworten laut aus oder schreibe sie auf!

 

3. Sei es

Jetzt wechselst abermals die Perspektive. Schaue auf die Welt aus Sicht der Störung. Fühle was diese Störung von sich gibt! Und zum Abschluss wage es, zu erkennen, dass diese Störung du bist, also auch du, ein Teil auch von dir. "Ich bin ..." (mürrisch, unfair, unpünktlich) ist die Perspektive in diesem abschliessenden Segment. Bleibe in dieser vielleicht verstörenden Wahrnehmung und fühle, wie immer deutlicher dein innerer Anteil spürbar wird. Nimm wahr, dass dies nun nicht nur abstrakt war, sondern "wahr" ist! 

 

Vielleicht stellt sich nun ja sogar Hochstimmung ein.

Diese kleine Übung lässt sich immer wieder einfach durchführen, besonders gut morgens und abends.

 

 

Es scheint ein Licht ins Dunkel

Martin von Ganzwärts

 

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